Sponsored
Sponsored

Gegengewichtsloser Aufzug ThyssenKrupp Elevadores Headquarters

Sponsored
Blick auf die Oberseite des Schachts

Aus der Notwendigkeit der Renovierung entsteht ein energieeffizienter, zukunftsorientierter Prototyp.

Madrid, Spanien

eingereicht von Begoña Flores Canseco, ThyssenKrupp Elevator Southern Europe, Africa and Middle East

Als der Hauptsitz von ThyssenKrupp Elevadores aus den 1960er-Jahren in Madrid kürzlich renoviert wurde, nutzte das Unternehmen dies zum Anlass, um mit STUDIO einen bemerkenswerten, stilvollen und energieeffizienten Prototyp zu entwickeln, der die Zugänglichkeit durch Innovation verbessert. Der elektrische, gegengewichtslose Aufzug verwendet eine Zahnriemenscheibe für die Traktion und eine Zahnriementechnologie für die Aufhängung, die die Vorteile eines hydraulischen Kompaktaufzugs mit der Energieeffizienz eines getriebelosen elektrischen Systems mit Seil vereint. Die Technologie ermöglichte den Bau einer für acht Personen rollstuhlgerechten Einheit in einem schmalen Treppenhaus, das nur für einen Sechs-Personen-Aufzug geeignet war. Der Aufzug fährt vollständig panoramisch in einem Glasschacht und dient als Ausstellungsstück für Kunden, die sich für die neue Linie von ThyssenKrupp Elevator interessieren.

Die Aufzugsinstallation dauerte mehr als eineinhalb Jahre. Teamleiter waren der Technical Innovation Officer von ThyssenKrupp Elevator, Jesús Sánchez Criado, und der F&E-Ingenieur José Luis Blanco. Das Team wusste von Anfang an, was es wollte. ThyssenKrupp Elevator erklärt:

„Wir hatten eine klare Vorstellung vom Look and Feel des Projekts: ein komplettes Panoramafahrzeug, das sich in einem Glasschacht bewegt. Dieser Schachttyp verbessert die Beleuchtung des Gebäudes und verwandelt den Aufzug in einen Showroom, der die Technologie der neuen Produktserie (deren erste Einheit dieser Aufzug, STUDIO ist) und das [das Innenleben der Einheit ist] sichtbar hinter dem Autopaneele.“

Visionen in die Realität umzusetzen war keine leichte Aufgabe. Die Federungstechnik stellte mehrere Herausforderungen. Der Entwurf musste auf einer Standardvereinbarung basieren, obwohl die maßgeschneiderten Anforderungen inkompatible Elemente enthielten. Der Plan war, durch den Einsatz eines leichten Autos Energie zu sparen. Das Panoramaelement des Autos erforderte vom Team Materialien mit den gleichen optischen und Festigkeitseigenschaften wie Verbundglas zu finden, die gleichzeitig wesentlich leichter waren. Es wurden umfangreiche Recherchen durchgeführt, um einen Kunststoff zu finden, der sicher, haltbar und transparent ist. Das Team entschied sich für transparente Polycarbonatplatten mit integrierter LED-Beleuchtung.

Die metallischen Säulen der Struktur wurden mit einem offenen Radius geschnitten, der durch leichtes Fräsen akzentuiert wird und auf transparenten Platten gezeichnet wird. Die Strukturen traditioneller Fenster wurden entfernt, wodurch ein völlig neues System entstand, das auf einem Rahmen basiert, der als Sockelleiste und Deckengesims dient. Um das Gewicht zu reduzieren und das Fahrerlebnis insgesamt zu verbessern, wurde eine Lösung mit minimalen Komponenten verwendet.

Das Antriebssystem besteht aus einer getriebelosen Maschine und einem Wechselrichter, der die Energierückgewinnung während der Talfahrt ermöglicht. Außerdem wird die Leistungselektronik beim Stoppen des Gerätes abgeschaltet. Zusammen mit automatisch abschaltenden LED-Leuchten bedeuten diese Elemente einen deutlich geringeren Energieverbrauch. Ein elektronisches Überwachungssystem ermöglicht es dem Aufzug, mit dem Callcenter zu kommunizieren.

Neue Controller-Entwicklungen speziell für diesen Aufzug ermöglichen eine lückenlose Diagnose aller wesentlichen Informationen. Dies ist besonders bei der Installation und Reparatur von Vorteil, wenn das Personal ständig über die Bedingungen eines Aufzugs informiert sein muss.

Eine ständige Herausforderung für ThyssenKrupp Elevator besteht darin, herauszufinden, wie die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge mit den notwendigen Traktionsänderungen in Einklang gebracht werden kann. Das Team erinnert sich:

„Wir waren an einem Punkt angelangt, an dem eine Gewichtsreduzierung des Autos keine Option mehr war, denn je weniger Gewicht das Auto hatte, desto mehr Haftung verloren wir in unserem Traktionssystem. Daher waren wir gezwungen, das Gewicht des Autos zu erhöhen, indem wir Gewichte in die Struktur einführten. Um das Problem zu lösen, haben wir verschiedene Optionen analysiert und sind auf die bestmögliche Lösung gekommen: einen Zahnriemen, der dieses Problem lösen und sogar die Möglichkeiten erhöhen konnte, mit neuen Materialien noch leichtere Autos einzuführen.“

Zu den weiteren Vorteilen des Zahnriemens gehörten die Eliminierung von Gegengewichten und die Möglichkeit, die Kabinenabmessungen innerhalb desselben Schachts zu erweitern.

ThyssenKrupp Elevator ist stolz auf die Innovation in STUDIO und erklärt:

„Zum ersten Mal arbeiten Fahrzeugstruktur und Verkleidung in technischer und ästhetischer Synergie zusammen, ändern so die Regeln und finden ein völlig neues Konzept, bei dem Licht und Leichtgewicht zu einer transparenten Persönlichkeit verschmelzen.“  

Spezifikationen

  • Systemtyp: Elektrisch
  • Traktionstechnik: Zahnriemen ohne Gegengewicht
  • Maschinenanordnung: 2:1 (Maschinenraum weniger)
  • Antriebsmaschinentyp: Getriebelos
  • Speed: 1 mps
  • Kapazität: 630 kg
  • Reisehöhe: 6,520 mm (drei Anschläge) Schachtabmessungen: 1,364 mm breit X 1,610 mm tief
  • Grube: 930 mm
  • Oben: 3,700 mm
  • Kabinenabmessungen: 1,100 mm breit X 1,400 mm tief X 2,200 mm hoch
Credits
Gerätehersteller: ThyssenKrupp Elevator Manufacturing Spain Entwickler: ThyssenKrupp Elevator Architekt: CB Richard Ellis
Designer (Kabineästhetik): Noviembre Estudio
Erbauer: Disval
Verwandte Tags
Sponsored
Sponsored

Aufzugswelt | Januar 2015 Titelbild

Flipbook

Sponsored
Sponsored